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Kanonbildung im Philosophieunterricht

Lösungsmöglichkeiten und Aporien

Von Vanessa Albus

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ISBN: 978-3-942411-65-3

Thelem 2012. Kartoniert, ca. 23 x 16 cm, 632 S.

"[Das Buch] ist nicht nur das Ergebnis intensiver Archivarbeit und Exegese, sondern das erste Kompendium des Philosophieunterrichts in Deutschland überhaupt. [Es] ist eine Fundgrube für diejenigen, die sich für die Geschichte der Popularphilosophie und für Philosophiegeschichte überhaupt interessieren." Johannes Rohbeck, Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik 3/2013

Der vorliegende Band untersucht Kanones im Philosophieunterricht im historischen Rückblick und entwickelt auf der Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse einen zukunftsweisenden Vorschlag, wie Kanones in philo­sophischen Bildungsprozessen neu formuliert werden können. Nicht zufällig erscheint dieses Buch zu einem Zeitpunkt, an dem – auch bedingt durch die flächendeckende Einführung des Zentralabiturs – die bildungspolitische For­derung laut wird, dass Kanones von behördlichen Kanoninstanzen nach einheitlichen Standards fixiert werden. Vanessa Albus analysiert hier grundlegend die einstmals etablierten Kanones im schulischen Philosophieunterricht und prüft – darauf aufbauend – kritisch die schon ausgetauschten Argumente im Selektionsprozess der historischen Kanonbildungen. Dies macht ihre Arbeit nicht nur für die Grundlagenforschung der Philosophiedidaktik wesentlich, sondern zugleich unverzichtbar, um Möglichkeiten eines problembe­wussten Umgangs mit gegenwärtigen Kanonbildungen zu entwickeln.

  Rezension von Johannes Rohbeck in der Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik 3/2013

 

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